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Allianz Kulturstiftung
 
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In Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste und der Universität der Künste in Berlin laden wir Sie zur Buchpräsentation und zu dem Symposium ein.

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Podiumsdiskussion mit P. Misselwitz, E. Weizmann, P. Marcuse, S. Hanafi und T. Rieniets

Über acht Jahrzehnte des gewaltsamen Konflikts haben Jerusalem in ein extremes räumliches Gefüge verwandelt. Aus westlicher Perspektive wird Jerusalem all zu schnell als eine Erinnerung längst vergangener Zeiten gesehen: Kolonialistische und terroristische Gewalt verwischen die Unterschiede zwischen Militärischem und Zivilem. Städte sind heute weltweit dramatischen Veränderungen ausgesetzt und rüsten sich gegen reale und vermeintliche innere und äußere Bedrohungen. Daher ist Jerusalem als Laboratorium des "Konflikt-Urbanismus" näher als wir glauben.

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Vortrag von Peter Marcuse

Führende israelische, palästinensische und internationale Architekten, Künstler, Soziologen und Stadtforscher eröffnen verschiedene Perspektiven auf die komplexe und ambivalente Realität von Jerusalem. 30 Essays, neue Fotografien und über 40 detaillierte Karten beschreiben in "City of Collision" eine Stadt ständiger Zerstörung und Neuerfindung, politischer Planung, Überlebensstrategien, kollektiver Angst und individueller Begegnung, physischer und mentaler Mauern und ihrer alltägliche Überwindung.

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City of Collision wurde herausgegeben von Philipp Misselwitz und Tim Rieniets als Ergebnis des dreijährigen Forschungsprojektes "Grenzgeografien" - ein Kooperationsprojekt der Universität der Künste Berlin (UdK), Bezalel Academy of Art and Design (Jerusalem), International Peace and Cooperation Centre IPCC (Jerusalem) und des Institute for Urban Design (ETH Zürich).
Symposium: City of Collision
"City of Collision", Konflikturbanismus - das werden auch die Themen des Symposiums sein, mit denen sich namhafte Experten direkt nach der Buchpräsentation, gemeinsam mit dem Publikum beschäftigen werden.
Das Symposium wird eröffnet durch Vorträge von:
Sari Hanafi ( Professor der Soziologie, American University of Beirut), Peter Marcuse (Professor für Städteplanung, Columbia University, New York), Eyal Weizmann (Architekt und Autor, Goldsmith College, London)
Anschließend:
Opfer, Waffe oder Vermittler? Die zeitgenössische Stadt und der Konflikt: Transformationen der Wechselwirkung.
Eine Podiumsdiskussion untersucht die Bedingungen der zeitgenössischen Städte
Welcher Art sind diese Bedingungen in einer Welt, in der die Unterscheidung zwischen dem Militärischem und dem Zivilem, zwischen realen und konstruierten Bedrohungen, zwischen Sicherheitsmaßnahmen und sozioökonomischer oder ethnischer Aufspaltung zunehmend verwischt? An Hand von Städten Nordamerikas, Europas und des Nahen Ostens wird diskutiert werden, inwieweit zunehmend damit gekämpft wird, das räumliche Gefüge Stadt als Vermittler zwischen Unterschieden und Mannigfaltigkeit zu erhalten. Kann die extreme Aufteilung Jerusalems als ein Prototyp zukünftiger städtischer Bedingungen gesehen werden? Kann die Stadt, die solch einen radikalen "Konflikt-Urbanismus" hervorgerufen hat, nicht auch als Laboratorium zur Entwicklung von Strategien dienen, die eben diese Bedingungen untergraben, widerlegen und überschreiten? All diesen Fragen werden die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (Prof. Hanafi, Prof. Marcuse, Herr Weizmann und Prof. Zlonicki), gemeinsam mit den Herausgebern von "City of Collision", Herrn Philipp Misslewitz und Herrn Tim Rieniets, die auch die Moderation übernehmen, nachgehen.


Projekttermin: 26. August
Projektort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Berlin
Die Publikation wurde ermöglicht von: Allianz Kulturstiftung, Robert Bosch Stiftung, Goethe Institut, Bundeszentrale für politische Bildung BpB, Mondriaan Stichting, Arthur Goldreich Trust, Universität der Künste Berlin, Eidgenössisch Technische Hochschule ETH Zürich
 
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