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Allianz Kulturstiftung
 
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Aufgrund des großen Erfolgs auf der letzten berlin biennale fand der 2. Workshop for Young Curators vom 2. bis zum 10. April 2008 auf der bb5 statt. Ein Projekt des Kunst-Werke Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung, dem Goethe-Institut München und BMW.

Der Kunstmarkt ist globalisiert, die künstlerische und kuratorische Praxis dagegen findet auf jedem Kontinent sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen. Daher bot der Workshop einen grenzüberschreitenden Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie die Möglichkeit, das Rahmenprogramm der bb5 aktiv mitzugestalten. 14 junge Kuratoren aus ebenso vielen Ländern wurden von Vertretern der Kunst-Werke Berlin e.V., des Goethe-Instituts München und der Allianz Kulturstiftung zur Teilnahme eingeladen.

Die Jury, bestehend aus den Kuratoren der 5. berlin biennale, Elena Filipovic und Adam Szymczyk, der Direktorin der KW Institute for Contemporary Art, Gabriele Horn, sowie Dr. Barbara Honrath vom Goethe-Institut und Michael Thoss von der Allianz Kulturstiftung, wählten folgende Teilnehmer aus:
  • Dessislava Dimova (Bulgarien)
  • Övül Durmusoglu (Türkei)
  • Kim Einarsson (Schweden)
  • Bassam El-Baroni (Ägypten)
  • Ola Khalidi (Jordanien)
  • Kirsten Lloyd (Schottland)
  • Esther Lu (Taiwan)
  • Camila Marambio Bunster (Chile und USA)
  • Hannah Mathews (Australien)
  • Gabi Ngcobo (Südafrika)
  • Karolina Nowak (Polen)
  • Blandine Roselle (Frankreich)
  • Enin Supriyanto (Indonesien)
  • Yuneikys Villalonga Hernández (Kuba)

berlin biennale am Tag und bei Nacht
Die 5. berlin biennale für zeitgenössische Kunst begab sich in die unterschiedlichsten Stadtteile Berlins und beschäftigte sich mit der vergangenen und aktuellen Geschichte der einst geteilten Stadt. Sie versammelte zahlreiche Kunstwerke, die speziell ausgewählt oder neu entwickelt wurden, um auf die Orte, an denen sie präsentiert wurden, einzugehen. Die Ausstellung fand vom 5. April bis zum 15. Juni 2008 statt.
Am Tag waren Arbeiten von mehr als vierzig Künstlern an drei Hauptausstellungsorten zu sehen: im KW Institute for Contemporary Art, in der Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe und im Skulpturenpark Berlin-Zentrum. Bei Nacht war das Publikum während der gesamten Laufzeit der 5. berlin biennale eingeladen, an den verschiedensten Orten der Stadt Vorlesungen, Performances, Workshops, Konzerte, besondere Filmvorführungen, Exkursionen und andere nächtliche Veranstaltungen zu besuchen.

Public Space für die Reflektion kultureller Entwicklungen
Die berlin biennale hat sich als eine Art Open Space bewährt, der Experimente ermöglicht, Trends beleuchtet und kritisch hinterfragt. Gerade die innovative Qualität eines "Kunstlabors", das die jüngsten Entwicklungen in der Kunst zur Diskussion stellt, soll weiter ausgebaut werden, um insbesondere jüngeren Künstlern die Möglichkeit zu einem Dialog mit einer breiten Öffentlichkeit zu geben.
Außerhalb dieser großen Öffentlichkeit versteht sich die berlin biennale jedoch auch als ein offener Ort, an dem sowohl Veranstalter, Künstler, Kuratoren, ausgewählte Kritiker als auch Kooperationspartner, Sponsoren und Förderer in einem internen, kleineren Kreis weiterhin an einer konstruktiven Darstellung einer engagierten Zeitgenossenschaft arbeiten, um gemeinsam mit den Künstlern als eine Art Seismograf die kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen darzustellen.


Projektdauer: 02. bis 10. April 2008
Projektort: Berlin, Genaueres siehe Programm rechts
Projektpartner: Kunstwerke Berlin e.V., Goethe-Institut München und BMW
 
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