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Allianz Kulturstiftung
 
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Als internationales Forum für aktuelle Entwicklungen innerhalb der Bildenden Kunst und angrenzender Bereiche wurde 1998 die berlin biennale für zeitgenössische Kunst ins Leben gerufen. Mit ihrem interdisziplinären Ansatz bietet sie gleichermaßen Künstlern, Architekten, Musikern, Choreografen, Film- und Theatermachern eine Plattform für die Präsentation ihrer Arbeiten.

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Im Rahmen der 2. berlin biennale vom 20. April bis zum 20. Juni 2001 zeigten 49 Künstler aus 31 Ländern ihre Werke. Hauptausstellungsorte waren die Kunst-Werke Berlin, das ehemalige Postfuhramt in Berlin-Mitte sowie - erstmals in diesem Jahr - die fünf S-Bahnbögen an der Jannowitzbrücke und die Ausstellungsräume in den Allianz Treptowers.Saskia Bos, die Kuratorin der 2. berlin biennale und Direktorin des Zentrums für zeitgenössische Kunst De Appel in Amsterdam, orientierte sich an den Schlüsselbegriffen "connectedness", "commitment" und "contribution" - Denken in Beziehungen, Teilnahme und Engagement - und vollzog damit eine Abkehr von Ich-bezogenen Ansätzen in der Kunst.

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Anders als bei zahlreichen Positionen der 60er und 70er Jahre ging es auch nicht um gesamtgesellschaftliche Veränderungen, sondern um "Eins-zu-eins-Beziehungen". Zahlreiche Künstler stellten erstmals in Deutschland aus, nahezu die Hälfte der Kunstwerke sind eigens für die 2. berlin biennale entstanden. Das Spektrum der Arbeiten reichte von Performances, Fotografie und Malerei bis zu Skulpturen, den Schwerpunkt bildeten Installationen, Film- und Videoarbeiten. Viele Künstler setzten sich dabei kritisch oder humorvoll mit dem Kunstbetrieb und gesellschaftlichen Themen auseinander.
 
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