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Allianz Kulturstiftung
 
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"Her und Hin" ist ein Austauschprojekt zwischen jungen Kulturschaffenden osteuropäischer und an Osteuropa angrenzender Länder, Stipendiaten der Akademie Schloss Solitude und des Künstlerhauses Bethanien mit in Berlin lebenden Künstlern.

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V. li. n. re: Jean-Baptiste Joly, Miriam Bers, Dominic Hislop, Elke Marhöfer, Miklos Erhardt, Joel Verwimp, Barbara Frieß, Ioan Godeanu, Attila Tordai, Mircea Cantor

Der auf zwei Jahre angelegte Kulturtransfer zielt auf die Stärkung der Ost-West-Integration durch Vernetzung Berlins mit urbanen Kunstszenen wie Prag, Cluj (Rumänien), Istanbul und voraussichtlich Vilnius (Litauen). Als Vermittler treten die von den Kunstzeitschriften "Balkon" - jetzt: "IDEA" - (Cluj), "Umelec" (Prag) und "Art-Ist" (Istanbul) ausgewählten Kuratoren und Kunstkritiker Attila Tordai, Karel Cisar und Erden Kosova auf, die während eines mehrmonatigen Berlinaufenthalts mit Künstlern ihres Landes Ausstellungsprojekte, Aktionen, Diskussionen und Symposien erarbeiten und präsentieren.

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Ioan Godeanu: Die "neue taz"

Die Ergebnisse der in der Berliner Galerie K&S durchgeführten Projekte werden anschließend in der jeweiligen Partnerstadt vorgestellt und somit dorthin zurückgebracht, wo ihre Initiativen herkommen. Die genannten Zeitschriften begleiten das gesamte Programm und berichten darüber.Als erstes von vier Projekten im Rahmen des Transferprogramms "Her und Hin" zeigte die Galerie K&S vom 11. April bis 31. Mai 2003 die Ausstellung "Unoccupied Territories - Inhabited zones and overlapping mind-made constructions in our everyday life" des rumänischen Kurators Attila Tordai.

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Jesper Alvaer: Flaschenschiffmodell

Her und Hin - Teil 2 / Gruppenausstellung "things you don't know", kuratiert von Karel Cisar (Prag), 21. November 2003 bis 17. Januar 2004 (Galerie K&S, Berlin), Eröffnung: 20. November 2003, ab 19 Uhr
Die von Karel Cisar (Prag) kuratierte Gruppenausstellung ist die zweite Station innerhalb des Austauschprojektes "Her und Hin". Sie wird am 20. November in der Galerie K&S eröffnet und zeigt bis zum 17. Januar 2004 eine Serie von aufeinanderfolgenden Events wie z.B. Videoinstallationen, Fotoausstellungen und eine öffentliche Kunst Performance. Um zu demonstrieren, dass die Inspirationsquellen der Prager und Berliner Kunstszene hauptsächliche von "außen" kommt, ist die Gruppenausstellung mit internationalen Künstlern besetzt: Jesper Alvaer (Norwegen), Jan Mancuska (Tschechien), Marketa Othova (Teschechien), Robin Rhode (Südafrika), Tomas Vanek (Tschechien) and Johan Zetterquist (Schweden). Karel Cisar wird zudem am 26. November 2003 im Neuen Berliner Kunstverein (http://www.nbk.org) einen Vortrag zum Thema "Hande made - Czech video art now" halten.

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Inventory 3

Her und Hin - Teil 3/ Gruppenausstellung "Along the Gates of the Urban", kuratiert von Erden Kosova (Istanbul), 23. April 2004 bis 29. Mai 2004 (Galerie K&S, Berlin), Eröffnung: 22. April 2004, ab 19 Uhr
"Along the Gates of the Urban" heißt das dritte "Her und Hin-Projekt", das vom 23. April bis zum 30. Mai 2004 unter der künstlerischen Leitung von Erden Kosova (Istanbul) in der Galerie K&S in Berlin stattfindet. Thematischer Rahmen der Gruppenausstellung sind Erfahrungen, die am Rande neuerlich konsolidierter Zentren von Großstädten erlebt werden. Nevin Aladag (1972, Van), Heman Chong (1977 Malaysia), Esra Ersen (1970 Ankara), Tea Mäkipää (1973 Lahti), Erinç Seymen (1980 Istanbul), Seçil Yersel (1973 Istanbul) und das in Berlin ansässige Projekt Bankleer (Karin Kasböck 1969 Mühldorf und Christoph Leitner 1968 Altötting) fokussieren in ihren Arbeiten unterschiedliche Facetten von Grenzsituationen. So etwa die problematische Beziehung von Jung und Alt zur städtischen Bebauung, Isolation, Verfremdung, Fragestellungen zur Einwanderung, zur Arbeitslosigkeit und allgemein zum beschwerlichen Überlebenskampf in großen Metropolen.Die Präsentation der Arbeiten basiert auf der Zusammenarbeit aller teilnehmenden Künstler.

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Nevin Aldag: "Freeze 3"

Her und Hin - Teil 4/ Gruppenausstellung "One must draw the line somewhere", kuratiert von Yane Calovski (Skopje) und Miriam Bers (Berlin), 5. November bis 11. Dezember 2004, Eröffnung: 4. November 2004
"One must draw the line somewhere" ist das vierte und letzte Projekt innerhalb des internationalen Austauschprogramms "Her und Hin". Es verbindet Skopje und Berlin durch D, ein jährlich erscheinendes Magazin, das seinen Schwerpunkt auf der Zeichnung als künstlerische Praxis und Medium hat. Kuratoren der Ausstellung sind der Künstler Yane Calovski, Herausgeber von D sowie Miriam Bers, Leiterin des Projekts Her und Hin. Die ausgestellten KünstlerInnen Aleksandar Stankovski, Florian Zeyfang, Goran Dachev, Ivanka Apostolova, Jorge Queiroz und Sandra Boeschenstein haben die Zeichnung zur zentralen Form ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit Themengebieten wie Wissenschaft, Medien, Film und Kunstgeschichte entwickelt und greifen auf narrative Strategien oder persönliche Geschichten zurück, um einen fließenden Übergang zwischen Fakt und Fiktion herzustellen. Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Thematisierung des sozialen Verfalls und der politischen Marginalisierung des Individuums.

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Tea Mäkipää: "left-overs 3"

 
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