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Allianz Kulturstiftung
 
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Memory, Art and Culture – ein interkulturelles Projekt zu kollektiven Erinnerungen und Versöhnung in gesamteuropäischer Perspektive.

Besuchen Sie auch die Plattform www.memory-culture-art.org!
 

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In Gesprächsrunden, Workshops und künstlerischen Projekten thematisierte Memory, Art and Culture individuelle und kollektive Kriegs- und Vertreibungserfahrungen. Die Rolle der Kunst im Zuge der Vergangenheitsbewältigung und Erinnerungskultur wurde diskutiert. Der jüngste Umgang mit Nachkriegsgesellschaften Bosniens, Kroatiens und Serbiens hat gezeigt, dass in der öffentlichen Meinung und insbesondere im Bildungssektor einseitige und manipulierte Geschichtsbilder vorherrschen. Memory, Art and Culture hat mit Hilfe von Kunstprojekten die Möglichkeit des Austausches geschaffen und eine gemeinsame Verarbeitung der Vergangenheit angeregt.

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Künstler-Workshops und 'Roundtable'
In Berlin trafen sich Anfang des Jahres acht Nachwuchskünstler aus verschiedenen Ländern für einen Künstlerworkshop, hier präsentierten sie ihre Konzepte und diskutierten über das Leitmotiv der Ausstellung "Memory, Culture and Art". Im November 2008 kamen ausgewählte Künstler und Experten aus Serbien, Bosien & Herzegowina, Bosnien und Kosovo für eine Gesprächsrunde im Goethe Institut in Belgrad zusammen. Unter der Frage "Brauchen wir Kunst zum Erinnern?" wurden Themen wie "Kunst und politische Identität", "Kunst und nationale Identität" und "Kunst und Gefühle" diskutiert. Das Projekt wurde zusätzlich von einer Onlinedokumentation begleitet, die eine Plattform mit Informationen über alle realisierten und anstehenden Teilprojekte, die teilnehmenden Künstler sowie Fotos und Texte zum Thema bot. Im Sommer 2008 fand in Berlin im Haus der Kulturen der Welt die internationale Konferenz zum Thema "Kollektive Erinnerung und Identität" für young professionals statt. Anschließend konnten die Themen bei verschiedenen Workshops zwischen Künstlern und Experten vertieft werden und Perspektiven für transnationale Projekte in Europa erarbeitet werden.

Die Ausstellung "Heiss oder Kalt" im Oktober 2008 zeigte kontroverse Werke zum Thema "Erinnerungen in Kultur und Kunst. Reflexionen über Krieg, Flucht und Vertreibung in Europa". Zur Ausstellungseröffnung erschien das gleichnamige Buch.

"Goldener Stern" für das Netzwerk Migration in Europa e.V.

Die EU-Kommission hat das Projekt "Europäisches Forum: Lernen in Einwanderungsgesellschaften für eine menschenrechtsorientierte Demokratie in Europa" des Netzwerks Migration in Europa e.V. am 8. November 2007 mit einem Goldenen Stern ausgezeichnet.

 

Projektdauer: 2008/2009
Projektort: Südost- / Mittelosteuropa
Projektpartner: Netzwerk Migration in Europa e.V.; Zentrum KARTA, Warschau; Grupa 484, Belgrad; Goethe-Institut, Belgrad; Bundeszentrale für politische Bildung; MitOst e.V.
 
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