Europäisches Schülerseminar in Weimar
Europäisches Schülerseminar in Weimar

Bei der Gruppenarbeit
"Man sieht nur, was man weiß..." - sagte einst Theodor Fontane. Und man lernt leichter durch Anschauung - das gilt bis heute. Weimar und Jena, jene sprichwörtlich gewordene widersprüchliche "Doppelstadt", sind ideale Ausgangspunkte zur Umsetzung einer Bildungsarbeit, die darauf zielt, das Interesse von Schülerinnen und Schülern an den Geisteswissenschaften zu unterstützen bzw. zu wecken. Gerne nennt man diese Region die "Mitte Deutschlands", Weimar gar das "Herz deutscher Kultur" - von Thüringen als dem "grünem Herzen Deutschlands" spricht man ebenfalls.

Das Team 2007. © Klaus Bach
Ein neuartiges Seminar, das fünfzehn Schülerinnen und Schüler deutscher Auslandsschulen (aus Frankreich, Tschechien, Ungarn, Rumänien) für zwei Sommerwochen nach Weimar einlädt, nutzt die Doppel-Stadt und deren museale Infrastruktur dazu, Fragen an das kulturelle Erbe der deutschen Nation und dessen Stellenwert im heutigen Kulturbewusstsein junger Europäer zu richten. Kurze Wege zwischen den einzelnen "Orten der Erinnerung" und den "Gedächtnisspeichern", nicht zuletzt der berühmten Anna Amalia Bibliothek, erleichtern das Wahrnehmen und Erlernen geistig-politischer Zusammenhänge und unterstützen die interdisziplinäre Dimension des Bildungsprojekts.
Projektdauer: 14. - 29. Juli 2007
Projektorte: Europäische Jugendbildungs- und -begegnungsstätte Weimar; Bildungsstätte im Wielandgut Oßmannstedt
Projektpartner: Auswärtiges Amt, Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek e. V. (GAAB), Weimar-Jena-Akademie, Verein für Bildung e.V. (WJA)