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Allianz Kulturstiftung
 
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Research/Open lab: 'versehen'. Eine intermediale, historioklastische Avantgarde-Investigation in den Handlungsspielräumen von Tanz und Choreografie

Illustratives Bild

Als Teil des auf zwei Jahre angelegten Ost-West-Projektes "What to affirm? What to perform?" – eine Kooperation der Allianz Kulturstiftung, dem Center for Dramatic Art Zagreb (CDU), dem Centrul Naţional l al Dansului Bukarest (CNDB), dem Maska Ljubljana und dem Tanzquartier Wien – veranstaltete das Tanzquartier Wien am 8. März 2008 in Zusammenarbeit mit CORPUS ein Research-Labor.

Veröffentlichung der Texte und Materialien des Research/Open lab

Alle Texte und Materialien zum bzw. aus dem Research/Open lab werden auf den Webseiten von CORPUS veröffentlicht (siehe Links in der blauen Infobox "Weitere Informationen" auf der rechten Seite). Ein Rückblick auf das Research-Labor findet sich in der Einleitung dieser Textsammlung.

 

Das 'versehentlich' Ausgeklammerte...
Während die Partner in Osteuropa ihre ungeschriebene Avantgarde-Geschichte des Tanzes rekonstruieren, fragte Wien komplementär nach dem 'versehentlich' Ausgeklammerten in der traditionellen Historiografie: Wo in den Avantgarden von Film, Theater, bildender Kunst, Musik- und Literaturperformance oder Architektur lassen sich choreografische Strategien ausmachen, die die Geschichte mit neuen inter- und transmedialen Paradigmen versehen? Die Fragestellung in diesem Labor war herausfordernd: Welche Möglichkeiten gibt es für einen Anstoß zu einem ideologischen Paradigmenwechsel hin zu einer erweiterten Tanzgeschichtsschreibung?

Verdeckte Bezugslinien ans Licht bringen
Dazu luden CORPUS und das Tanzquartier Wien Gäste aus verschiedenen Kunst- und Theoriefeldern zu einer gemeinsamen Reflexion ein, deren methodischer Ausgangspunkt bei Investigationen über Anwendungen improvisatorischer Impulse beginnt, die – bis in rigide Formalismen hineinreichend – ein Spannungsfeld öffnen, in dem filmische, musikalische, theatrale, bildkünstlerische und architektonische Anwendungen als tänzerische und choreografische Handlungen lesbar werden. Es galt, aus den Schichten der Kunstgeschichte die eingeschlossenen Momente von Tanz und Choreografie zu bergen und unsichtbare bis kaum sichtbare Bezugslinien ans Licht zu bringen. Das Forschungsfeld konzentrierte sich dabei auf die Avantgarden des 20. Jahrhunderts und reichte bis in gegenwärtige Modelle künstlerischer Praxis.

Teilnehmer:
Klemens Gruber (A), Nicole Haitzinger (A), Yvonne Hardt (D), Jack Hauser (A), Sabina Holzer (A), Elke Krasny (A), Fritz Ostermayer (A), Helmut Ploebst (A), Werner Rappl (A), Georg Schöllhammer (A), Miško Šuvaković (SRB), Gesa Ziemer (CH).

Weitere Informationen zum Projekt "What to affirm? What to perform?"
 
 
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Projektpartner
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