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Allianz Kulturstiftung
 
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Vom 6. bis 16. Dezember 2007 fand die zweite Ausgabe von "cut & paste" statt. Auffällig ist, dass es besonders in Osteuropa wieder eine stärkere Hinwendung zum Theatralen, in den ästhetischen Mitteln zum Imaginären gibt und dass thematisch eine Auseinandersetzung mit der postsozialistischen Situation stattfindet.

Illustratives Bild
Das Theaterfestival "cut & paste" richtete seinen Fokus auf unkonventionelle Arten der Darstellung, insbesondere auf Installationen und standortspezifische Formen. Ein Blick auf die Spielzeithefte und Festivalprogramme offenbart, dass das Theater - sowohl in der freien Szene als auch im Stadttheater - nicht mehr ohne ein Ausbrechen aus dem konventionellen Theaterraum auskommt. Walks, Führungen, Aufführungen in privaten Wohnungen, Aufführungen in Hotelzimmern - all diese Formen praktizieren eine ständige Überschreitung der Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem, wofür im herkömmlichen Theater die Trennlinie zwischen Bühne und Zuschauerraum sorgt.

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"Etiquette" von Rotozaza (GB)

Inwieweit lassen sich solche Formen als Äquivalent von Internetforen diskutieren? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Veröffentlichung von Privatem und speziell dafür geschaffenen Räumen in den verschiedenen Realitäten? Auf diese Fragen versuchte das Festival "cut & paste" in seinem Verlauf Antwort zu finden.
Projektdauer: 6. - 16. Dezember 2007. Projektort: Hebbel am Ufer, Berlin
 
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