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Allianz Kulturstiftung
 
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Lesung von Volker Braun (Deutschland) und Podiumsdiskussion mit György Dragomán (Ungarn), Jaroslav Rudiš (Tschechische Republik) und Olga Tokarczuk (Polen). Moderiert von Jörg Magenau, Literaturkritiker und Autor.

Montag, 9. März 2009, 20.00 Uhr, Allianz Stiftungsforum (Pariser Platz 6, Berlin)
Im Herbst jähren sich die Ereignisse von 1989 zum zwanzigsten Mal. Aus diesem Anlass haben die Allianz Kulturstiftung und das Literarische Colloquium Berlin im Rahmen des gemeinsamen Programms European Borderlands Autoren aus verschiedenen europäischen Ländern nach Berlin eingeladen, um in einer öffentlichen Veranstaltung die europäische Zeitenwende in den Blick zu nehmen und besonders die Bedeutung der Schriftsteller zur Diskussion zu stellen.
Eingeladen waren Autoren, die unmittelbare Zeitzeugen der Ost-West-Trennung und Wiedervereinigung sind und deren Erfahrung vom Mauerfall und dem Ende des Eisernen Vorhangs bis hin zur Osterweiterung der Europäischen Union reicht: Volker Braun, György Dragomán, Jaroslav Rudiš und Olga Tokarczuk. Der Abend begann mit einer Lesung aus Texten des Jahres 1989 von Volker Braun. Im Anschluss diskutierten die Autoren den Mauerfall und die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche in Europa seither.
 
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