Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2001-2003
Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wurden 1990 initiiert und zählen längst zu den renommiertesten Musikfestivals in Europa. Inhaltlicher Schwerpunkt der Festspiele ist die Förderung und Präsentation der jungen musikalischen Elite.

Schloss Ulrichshusen
Eingeladen werden hochtalentierte Musiker aus ganz Europa, die am Anfang ihrer künstlerischen Karriere stehen. Die Allianz Gruppe hat den Aufbau und die Entwicklung des Festivals von Anbeginn an wirkungsvoll unterstützt. Die Aufbauarbeit für das Festival ist erfolgreich abgeschlossen, nun ist der Fokus auf einen Programmschwerpunkt konzentriert: die Förderung und Auszeichnung junger Ensembles im Rahmen der internationalen Kammermusikreihe "Junge Elite" und die Vergabe des Allianz-Preises der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die Festivalleitung selbst schlägt die Auszeichnung eines Ensembles vor, nachdem dieses im Jahr zuvor durch seine besondere künstlerische Leistung hervorgetreten ist. Die Preisvergabe ist mit einer Einladung zum nächsten Festival verbunden. Zudem ist der erneute Auftritt des ausgezeichneten Ensembles eingebunden in das Allianz-Konzert, zu dem die Junge Deutsche Philharmonie ein eigenes Programm zusammenstellt. Zwischen den Preisträgern und dem Stifter des Preises wird auch über das Festival hinaus der Dialog gepflegt, um die jeweilige Entwicklung der Musiker weiterzuverfolgen.

Im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2001 wurde dem Kungsbacka Trio der "Allianz-Preis 2000" verliehen. Das Trio besteht seit 1997. Überzeugt haben die schwedische Geigerin Malin Broman, der schwedische Cellist Jesper Svedberg und der englische Pianist Simon Crawford-Phillipps durch ihr perfekt aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel, ihre hervorragende Technik und ihre außergewöhnliche emotionale Auffassungsgabe. Der "Allianz-Preis 2001" im Rahmen der Festspiele 2002 ging an das Fauré-Quartett. Die vier Musiker, die das Klavierquartett 1995 gründeten, haben sich bereits durch nationale und internationale Wettbewerbserfolge und Festivals sowohl als Solisten als auch in der Kammermusik einen Namen gemacht. Anliegen des Ensembles und zugleich Herausforderung ist es, neben Standardwerken auch unbekanntere Stücke der Klavierquartettliteratur zur Aufführung zu bringen. Im Rahmen des Preisträgerkonzertes am 7. September 2002 präsentierten die vier Musiker ihr Können mit Werken von Dvorak, Wagner und Haydn. Aufgrund ihrer überzeugenden Vorstellungen bei der letztjährigen Auflage der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erhält das Streicher-Trio Echnaton aus Karlsruhe im Rahmen der diesjährigen 14. Festspiele den "Allianz-Preis für das beste Ensemble 2002".

Verleihung des Allianz-Preises der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2001 an das Fauré-Quartett mit Dr. Ludger Hünnekens
Die Allianz Kulturstiftung übergibt den mit 10.000 Euro dotierten Preis während eines musikalischen Festakts am 16. August 2003 in der Ulrichshusener Festspielscheune. Der "Allianz-Preis" ist die jüngste einer ganzen Reihe von Auszeichnungen, die das Trio Echnaton seit seiner Gründung 1995 für sich verbuchen konnte. Wolfram Brandl (Violine), Sebastian Krunnies (Viola) und Frank-Michael Guthmann (Violoncello) überzeugen Publikum und Fachwelt durch ihre ausdrucksstarke Freude am Musizieren, die sie harmonisch mit technischer Perfektion zu verbinden wissen.
Projektpartner: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Musikfeste GmbH, Schwerin/Berlin / http://www.festspiele-mv.de