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Der Internationale Wolfgang-Jacobi-Wettbewerb für Kammermusik der Moderne fand erstmals im November 2000 statt und wird von der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater München durchgeführt.


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Er ist dem Komponisten Wolfgang Jacobi (1894-1972) gewidmet, der an der Musikhochschule in München lehrte. Kompositorisch bezog der "moderne Klassiker" Anregungen von Débussy, Hindemith, Reger und Bartók, beim Einsatz neuer Instrumente wie Saxophon oder Akkordeon ging er ganz neue Wege. Jacobi hinterließ ein vielfältiges und farbiges OEuvre, das fast alle musikalischen Gattungen einschließt: Kammermusik, Orchesterwerke, Solokonzerte, Chormusik, Chansons und Lieder.

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Der jährlich stattfindende Wettbewerb ist eine Initiative des Enkels des Komponisten. Er wird mit unterschiedlichen Wettbewerbsfächern veranstaltet und wendet sich an Studierende europäischer Musikhochschulen oder junge Musiker, die am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stehen.Im Jahr 2000 wurde der Wettbewerb mit den Fächern Duo Violine/Klavier, Viola/Klavier und Saxophon/Klavier durchgeführt. Die Wettbewerbsfächer 2001 waren Klavierduo und Akkordeon solo.

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Preisträger und Juroren des Wettbewerbs 2002 im Fach Duo Saxophon/Klavier beim Abschlusskonzert in der Hochschule für Musik und Theater München (von links): Carina Raschèr, Wijnand van Klaveren und Ties Mellema (Zweiter Preis), Wardy Hamburg und Nageeb Gardizi (Dritter Preis), dahinter der Juror Mark Mast, Juror Helmut Rohm, Johannes Johansson und Magnus Sköld (Erster Preis), Prof. Daniel Gauthier.

Der diesjährige Wettbewerb richtete sich an Streichquartette und Duos Saxophon/Klavier. Die Jury setzte sich zusammen aus Daniel Gauthier, Professor für Saxophon an der Hochschule für Musik Detmold, Mark Mast, Dirigent und Intendant der Celibidache-Stiftung München, Carina Raschèr, Raschèr-Saxophonquartett, Helmut Rohm, Redakteur für Zeitgenössische Musik beim Bayerischen Rundfunk, Hariolf Schlichtig, Professor für Viola an der Hochschule für Musik und Theater München sowie Ulf Wallin, Professor für Violine an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin.17 hochqualifizierte Duos aus ganz Europa hatten sich zur Teilnahme am Wettbewerb in der Hochschule für Musik und Theater München angemeldet und wurden in zwei anspruchsvollen Durchgängen durch die Jury bewertet. Die Preisverleihung fand am 17. November 2002 im Rahmen eines öffentlichen Konzertes in der Hochschule für Musik und Theater München statt, bei dem die Preisträger ihre Werke präsentierten. Den ersten Preis (Theresia Reidl-Preis) gewannen Johannes Johansson aus Schweden, geboren 1976 (Saxophon) und Magnus Sköld aus Schweden, geboren 1974 (Klavier). Neben dem Preisgeld in Höhe von € 2.500 erhielten sie eine Produktion beim Bayerischen Rundfunk und ein Konzert im Rahmen des Schwarzwald Musikfestivals 2003; zusätzlich hatten die Verlage Universal Edition, Schott und Sikorski großzügige Notenpreise gestiftet. Ties Mellema aus den Niederlanden, geboren 1976 (Saxophon) und Wijnand van Klaveren aus den Niederlanden, geboren 1975 (Klavier) erspielten den zweiten Preis (€ 1.500); den dritten Preis (€ 1.000) erhielten Wardy Hamburg aus den Niederlanden, geboren 1974 (Saxophon) und Nageeb Gardizi aus Deutschland, geboren 1978 (Saxophon).
Projektpartner: Hochschule für Musik und Theater München, Bayerisches Staatsministerium / http://www.jacobi-wettbewerb.de
 
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